„Tontaubenschießen ist mehr als nur Flinte, Chokes, Patronen, Haltung oder Ziel – es ist ein Spiel des Geistes. Wahre Stärke zeigt sich in Fokus, Klarheit, Konzentration und Selbstvertrauen. Wenn all diese Elemente zusammenkommen, entsteht Präzision.„
Der Lehrmethode der CPSA (Clay Pigeon Shooting Association):
Die CPSA-Methode (Clay Pigeon Shooting Association) bietet eine strukturierte, praxisnahe Herangehensweise, die besonders Anfängern einen sicheren und verständlichen Einstieg ins Flintenschießen ermöglicht. Durch klare Technikvermittlung, wiederholbare Bewegungsabläufe und ein solides Fundament in Sicherheit wird das Vertrauen in die eigene Schießfähigkeit schnell gestärkt. Fortgeschrittene profitieren von der systematischen Analyse und Optimierung ihrer Technik, um Konstanz und Präzision weiter zu verbessern. Die Methode legt Wert auf Individualisierung – angepasst an Schütze, Flinte und Zielbild. So wird Flintenschießen zu einer effektiven, nachvollziehbaren und motivierenden Lernerfahrung auf jedem Niveau.

Ablauf des Trainings:
- Einzelunterricht:
Das Training beginnt mit einem ca. 1,5-stündigen Schießtraining im Einzelunterricht. Dieser intensive Kurs stellt sicher, dass jeder Teilnehmer individuell betreut wird und die bestmögliche Anleitung erhält. - Sicherheitsrelevante Themen:
Zu Beginn des Trainings werden wichtige sicherheitsrelevante Themen behandelt, darunter die korrekte Waffenhandhabung und die Kontrolle des Waffenzustands. Diese Grundlagen sind entscheidend für ein sicheres und verantwortungsbewusstes Schießen. - Kontrolle der Augendominanz:
Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Kontrolle der Augendominanz. Diese Untersuchung hilft dabei, die dominante Hand und das dominante Auge des Schützen zu bestimmen, was für die Präzision beim Schießen von großer Bedeutung ist. - Ermittlung der Schaftmaße:
Im Anschluss erfolgt die Ermittlung der persönlichen Schaftmaße des Schützen. Dies stellt sicher, dass die Flinte optimal an den Körper des Schützen angepasst ist und somit eine bessere Kontrolle und Genauigkeit ermöglicht. - Treffpunktlage der Flinte:
Die Treffpunktlage der Flinte wird ebenfalls ermittelt, um sicherzustellen, dass die Schüsse genau dort landen, wo der Schütze zielt. - Optimale Stand- und Schießposition:
Schließlich werden der optimale Stand und die richtige Schießtechnik auf dem Schießstand vermittelt. Diese Techniken sind entscheidend, um wiederholbare Treffer zu erzielen und die Schießfähigkeiten kontinuierlich zu verbessern. - Ausrüstung:
Falls nicht vorhanden, werden Waffen (kostenpflichtig) Sicherheitsbrille, Kopfbedeckung, Gehörschutz und Schießweste zur Verfügung gestellt. Diese Ausrüstung ist notwendig, um ein sicheres und komfortables Schießerlebnis zu gewährleisten.
Laser Technik

Als Trainer nutze ich Lasertechnik in nahezu allen Ausbildungsstufen – vom absoluten Anfänger bis hin zum routinierten Schützen. Der Nutzen liegt auf der Hand: Die Bewegungen der Waffe werden sofort sichtbar, ganz ohne scharfe Schüsse und ohne den Verbrauch teurer Patronen. Besonders in der Basisarbeit ermöglicht das ein sehr effizientes, sicheres und kostenschonendes Training.
Um zu verstehen, wohin der Lauf tatsächlich zeigt, ist ein Laser ein hervorragendes Hilfsmittel. Gerade in der frühen Lernphase, wenn der Anschlag noch nicht gefestigt ist, zeigt der Lichtpunkt sehr deutlich, ob die Blicklinie sauber über die Schiene geführt wird und ob die Ausrichtung der Waffe stimmt. So lässt sich schnell erkennen, ob Lauf und Blickrichtung harmonieren.
Für das Training stehen unterschiedliche Lasersysteme zur Verfügung. Eine Möglichkeit ist eine Patrone, die wie eine normale Munition in die Basküle eingelegt wird und dauerhaft leuchtet, sobald sie aktiviert wurde. Damit kann man sehr gut beobachten, wie sich der Lauf beim Anheben, Absenken oder in der seitlichen Bewegung verhält.
Daneben gibt es Modelle, die von vorne in den Lauf eingesetzt werden und erst im Anschlag eingeschaltet werden. Diese Variante zeigt den Laserpunkt erst dann, wenn die Waffe korrekt im Anschlag liegt – ideal, um die Blickführung zu überprüfen und typische Fehler sofort sichtbar zu machen.
Für einfache Bewegungsübungen reicht manchmal sogar eine kleine Taschenlampe, die in den Lauf gesteckt wird. Sie ersetzt zwar keinen echten Laser, macht aber die Laufrichtung während der Bewegung gut erkennbar und ist eine günstige Alternative für grundlegende Technikübungen.